Donnerstag - 14. Nov. 2019


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Die Zeitleiste - Außerferner Chronik


Chronikeinträge in denen der Begriff Lermoos vorkommt Ich möchte lieber die ganze Chronik erkunden!


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-1200keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Eine Pollenanalyse erbringt den Nachweis einer Brandrodungssiedlung innerhalb des Lermooser Mooses; in der ältesten urkundlichen Erwähnung des ganzen Außerferner Gebietes - der Bezeichnung "Larinmoos" als Flurname - könnte in dem Wort "Lar" der Hinweis auf eine Siedlungswüstung aus längst vergangener Zeit enthalten sein

Weißenbach: Kugelkopfnadel, Bronzemesser

Das Klima erbrachte Temperaturen im Jahresmittel von etwa einem Grad über dem heutigen Wert



30keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Im Moos bei Lermoos finden erste Vorarbeiten zur Errichtung des Bohlenwegs in Form von Holzschlägerungen statt. Dendrochronologische Daten der geschlagenen Hölzer weisen auf einen Fällzeitpunkt der ältesten Stämme für das Jahr 30/31 hin

In Ehrwald siedeln sich Menschen der sogenannten Heimstettener Gruppe an. Weitreichende archäologische Befunde aus den nördlich der Alpen gelegenen Provinzen zeigen, dass diese Gruppierung fast immer auch dort auftaucht, wo römische Straßen gebaut werden. Allerdings dauert diese Episode den Ausgrabungen zufolge lediglich für den Zeitraum einer Generation an. Danach fehlen weitere Siedlungsspuren



46keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Die Römer bauen die Reichsstraße Via Claudia Augusta aus um einen Truppenaufmarsch sowie die Versorgung der in die feindlichen Gebiete im nördlichen Alpenvorland entsandten Einheiten zu erleichtern. Ausgrabungen am Prügelweg durch das Moos bei Lermoos und Biberwier bestätigen dies.
Die bei Lermoos freigelegte Trasse der Via Claudia als Heerstrasse in Form eines Bohlenweges durch eine Moorlandschaft ist nicht zuletzt aufgrund der Länge des Prügelweges als Fund noch über Tirol hinaus einzigartig



102keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Am Prügelweg im Lermooser Moos sind durch die rege Nutzung umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig geworden. Dadurch kam es auch zu umfangreichen Rodungen im Nahbereich der Strecke



120keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Augusta Vindelicorum (Augsburg) wird zum neuen Hauptort der Provinz Rätien erhoben und löst damit Cambodunum ab

Dendrochronologische Datierungen weisen darauf hin, dass weitere Arbeiten an dem Prügelweg im Lermooser Moos begonnen werden. Die Tätigkeiten finden erst im Jahr 137 einen vorläufigen Abschluss, was die Bedeutung der Strecke zu jener Zeit umso mehr unterstreicht. Generell kann anhand der archäologischen Befunde eine sorgfältige Pflege der Trasse in der Folgezeit nach der Sanierung beobachtet werden, die wohl von am Verlauf der Straße lebenden Menschen geleistet wurde



177keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Die zahlreichen römischen Truppenbewegungen zum Beginn des Zweiten Markomannenkrieges haben eine weitere umfassende Sanierung auch der Via Claudia Augusta notwendig gemacht. Wieder werden große Mengen an Hölzern auch in der Straßentrasse im Moos bei Lermoos verbaut. Diese Bauphase wird im Jahr 180 abgeschlossen



279keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Am Prügelweg im Lermooser Moos finden Sanierungsarbeiten statt, welche sehr wahrscheinlich auf Verheerungen durch die Kriegszüge der Alamannen und Juthungen gegen Süden zurückzuführen sind



374keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Der Prügelweg der VCA im Lermooser Moos wird letztmalig erneuert, danach sind keine Arbeiten an dem Straßenzug im moorigen Untergrund mehr fassbar



1020keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Larinmoos wird erstmals urkundlich erwähnt. Allerdings nicht als Siedlung, sondern als Grenzgebiet. Das Gebiet um Lermoos befand sich damals im Besitz der Herren von Starkenberg und der Stifte Füssen, Steingaden und Schwangau

Im selben Zeitraum wird beispielsweise im schweizerischen Aargau auch die Stammburg der Habsburger errichtet - die Habsburg



1423keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Lermoos erhält einen eigenen Kaplan

Bichlbach kann sich kirchlich von Breitenwang trennen

In Heiterwang wird eine Liebfrauenkirche erwähnt



1459keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Das Kloster zu Füssen erwirbt Grundzinse in Lermoos und Biberwier



1500keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
In alten Urkunden wird für diese Zeit von einem Bergbaugebiet im Bereich des Seebensees bei Ehrwald berichtet

In Reutte wird an Stelle einer früheren Kapelle die Kirche zur Hl. Anna erbaut

Die ursprünglichen politischen Gebietskörperschaften waren die Anwaltschaften, die Vorgängerversion der heutigen Gemeinden. Solche Anwaltschaften bestanden örtlich: 3 im Lechtal (Ober-, Mitter- und Unterlechtal), Tannheim, Lermoos, Bichlbach, Heiterwang, Aschau

In den Jahren um 1500 kommt es auf Ehrenberg zu Modernisierungs- und Erweiterungsbauten der Burganlage



1516keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
"...[der] Turm und [der] Salzstadel in Lermoos. Kaiser Max, dem die Gegend von Lermoos, wo er jagte und fischte, sehr gut gefiel, ließ dort [...] einen Turm erbauen [...]. Nach dem Tode des Kaisers Max [...] wurde daraus ein Jägerhaus..."
Allgemeiner Tiroler Anzeiger vom 31. Okt. 1932



1520keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Lermoos erhält ein Warenlager, auch Ballhaus (Pallhaus) genannt

In den Auen nördlich des Stieglberges bei Pinswang wurde ein Mord verübt, welcher eine genaue Grenzbeschreibung nach sich zog um zu klären, wer hier Recht zu sprechen hatte

Zwischen den Füssenern und den Leuten von Musau kommt es zu einem Vergleich, welcher die Anlage eines etwa ein Meter breiten Steiges für das Vieh von Füssen über die Achsel bis hinauf zur Füssener Alpe im Reintal zur Folge hat



1546keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Die Schmalkalden fallen, nachdem sie am 10. Juli Füssen besetzt hatten, in das Außerfern ein und besetzen unter der Führung des Sebastian Schertlin von Burtenbach am 11. Juli die Festung Ehrenberg, welche zu diesem Zeitpunkt lediglich von 71 Mann bewacht wird

Ein Teil der Schmalkaldischen Streitmacht zieht weiter in Richtung Innsbruck, muss jedoch kehrt machen, da die Kaiserlichen Streitkräfte bereits Augsburg bedrohen. Die Besetzung Ehrenbergs blieb aber aufrecht

Auch der Ort Lermoos wird am 12. Juli für zwei Tage von der protestantischen Liga besetzt und zu großen Teilen verwüstet

Ende Juli vereinigen sich schließlich die vermutlich über 30000 Mann zählenden protestantischen Truppen bei Donauwörth

Am 4. September hatten sich kaiserliche Truppen am gegenüberliegenden Falkenberg (dort wo sich heute das Fort Claudia befindet) postiert und nahmen die Burg Ehrenberg unter heftigen Beschuss. Die Besatzer hatten jedoch inzwischen das sturmreif geschossene Gemäuer unbemerkt verlassen

Erste Fälle der Pest treten Mitte Oktober in den Orten Lermoos, Lähn und Wengle auf. An der Klause Ehrenberg wird eine "Sterbhut" postiert, die auf eine mögliche Einschleppung der Seuche achten muss



1648keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Auch in diesem Jahr werden Soldaten in Reutte und der Umgegend einquartiert

Von Tannheim ergeht ein Schreiben an den Steuereinnehmer Abraham Reinhard, mit der Bitte um Steuererlassung, da die Bewohner des Tals durch die Kriegsschäden und Einquartierungskosten in Armut gefallen sind

Sämtliche Grenzpässe werden besetzt gehalten. Glücklicherweise endet am 24. Oktober der Dreißigjährige Krieg mit dem Westfälischen Frieden

In Ehrwald wird eine Kirche erbaut. Zuvor besuchten die Ehrwalder stets die Kirche von Lermoos



1659keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Weißenbach wird kurzfristig Salzniederlagsort. Bereits kurze Zeit später wird von der Regierung jedoch ein Verbot der Salzniederlage in Weißenbach ausgesprochen. Ein Rechtsstreit beschäftigt das Gericht Ehrenberg bis in das Jahr 1664 hinein

Auch zwischen Leuten von Ehrwald und jenen von Lermoos bzw. Bichlbach kommt es zu einem Streit, da jene von Ehrwald den Stapelzwang zu Lermoos umgehen wollen und die Salzfässer direkt von Nassereith bis nach Reutte liefern. Erzherzog Ferdinand Karl erlässt daraufhin, dass die Ehrwalder das Recht zur Fassdauben-Herstellung erhalten und darüber hinaus je 75 hergestellter Fassdauben ein Fass Salz direkt von Nassereith nach Reutte transportieren dürfen



1679keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Ein angeblich im Jahr 1516 durch Kaiser Maximilian errichteter Turm in Lermoos wird abgerissen und an dessen Stelle ein neuer Salzstadel errichtet. Der alte, weiter westlich gelegene Salzstadel wurde durch das letzte Hochwasser stark beschädigt und war deshalb nicht mehr nutzbar

In einem Bericht wird angegeben, dass Madau 8 Häuser zählte, wovon 5 im ganzen Jahr, die anderen nur im Sommer bewohnt würden



1717keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Der Salzfaktor von Reutte erhält eine Rüge, da sich die Rodfuhrleute beschwerten, da dieser die Haller Salzfässer selbst bei schlechtestem Weg alle auf einmal von Lermoos nach Reutte hat liefern lassen



1747keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Für die Liebfrauenkirche in Vils wird eine Neudeckung des Daches fällig

Im Dezember wird für die Lad- und Rodstatt Lermoos eine allgemeine Rodordnung beschlossen



1797keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Eine Episode der Wilderei Anfang Jänner schlägt sich in einigen Berichten als "Ehrwalder Krieg" nieder

Im Februar führt Karl von Österreich-Teschen 15000 Soldaten durch das Außerfern in Richtung Italien. Die Bevölkerung stöhnt unter der Last der Einquartierungen

Eine Abordnung von Lechtaler Schützen zieht über den Brenner nach Bozen

In Grän wird wegen einer grassierenden Rinderseuche in den Sommermonaten eine Bittprozession abgehalten

Im Oktober tritt der Friedensvertrag in Kraft und der erste Koalitionskrieg ist damit zu Ende

Ein Großbrand in Lermoos legt 17 Häuser in Schutt und Asche

Das sogenannte Wetterläuten wird verboten



1807keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Eine begüterte Familie aus Lermoos kauft das Bergwerk Silberleithe bei Biberwier, die textilverarbeitenden Fabriken im Außerfern haben jedoch unter den gestörten Handelsbeziehungen mit Großbritannien zu leiden und kommen in arge Bedrängnis



1808keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Die Rodfuhrleute von Vils transportieren Mitte Januar auch militärisches Gerät von Vils über Reutte nach Lermoos

Den Vilser Bürgern wird durch das königlich bayerische Landesgubernium die zwischen Vils und Füssen gelegene Alpe Salober verkauft

Am Sintenbichl wird ein Gipsbruch genehmigt

Die Salzrodfuhren von Reutte werden nach langem Streit ordnungsgemäß zu knapp einem Drittel über Vils geleitet. Die Rodfuhren erfolgen dabei täglich, auch an Sonntagen. Es sind an einem Tag bis zu neun Rodfuhren unterwegs



1853keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
In Lermoos kommt es zu einer Überschwemmung im Gries

Am 14. März kommt es in Reutte zu einer Realitäten-Versteigerung. Mit im Angebot steht ein Salzstadel im Obermarkt, "wovon jedoch der größere Teil abgebrochen und der Grund in einen Krautgarten umgeändert worden ist"



1865keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
In Lermoos wird ab April mit der Trockenlegung des Moos begonnen

In Oberstdorf ereignet sich ein Großbrand, welcher am 5. und 6. Mai rund zwei Drittel des Ortes einäschert

In Grän (Haldensee?) ereignet sich ein Großbrand

Bei einem Erdbeben wird die Bacher Kirche beschädigt



1870keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Ein Großfeuer vernichtete am 22. April einen großen Teil des Dorfes Biberwier. Da sich viele der Bewohner bei der Waldarbeit und im Bergwerk befanden, begannen die Löscharbeiten zunächst zögerlich. Die zu Hilfe eilenden Wehren aus Ehrwald, Lermoos und Bichlbach konnten in letzter Minute die Zerstörung des gesamten Ortes abwenden

Am 26. Oktober legt ein Sturm in den Abendstunden tausende Festmeter Wald um und beschädigt einige Häuser und Städel in Bichlbach



1876keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Bei Stanzach zerstört im Januar eine Lawine 40 Hütten des Almdorfes Fallerschein

In Tannheim wird zu Jahresbeginn eine freiwillige Feuerwehr gegründet

In Ehrwald kommt es am 2. September zu einer grausamen Tat. Der Mesmer erschlägt mit einer Hacke seine Ehefrau. Nach Aussagen der Bevölkerung litt der Mann bereits seit geraumer Zeit unter "einem bedauernswerten Geisteszustand". Während der sechsjährigen Ehe war es überdies schon mehrfach zu "Reibereien" gekommen. Der Täter stellte sich nach dem Verbrechen selbst beim Gemeindevorsteher und wurde kurz darauf von Gendarmen des Postens Lermoos in Gewahrsam genommen



1883keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Das ganze Jahr über kommt es im Gebiet Ehrwald und Lermoos zu zahlreichen Wilddiebstählen durch Wilderer. Oft können diese gefasst und vor Gericht gebracht werden. Diese Serie wird sich auch im darauf folgenden Jahr beinahe unverändert fortsetzen



1888keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Im Weiler Schiggen bricht am 18. Jänner um 2 Uhr morgens im Stall des Franz Schuler ein Feuer aus, welches bald auch auf das Haupthaus übergreift. Die alarmierte Feuerwehr kann jedoch die schwere 'Motorspritze' nicht den steilen Berg herauf fahren und so brennt der ganze Hof binnen kürzester Zeit nieder. In den Flammen verenden 9 Stück Vieh und auch die Barmittel gehen dabei verloren. Durch die herbei geeilten Bewohner konnte immerhin noch ein Übergreifen auf die anderen Höfe von Schiggen verhindert werden

In Biberwier soll ein Bauer wegen Pechdiebstahls am 18. März verhaftet werden. Als die Gendarmen in seinem Haus vorstellig werden, fügt sich der gefährliche Wunden am Hals zu. Die Gesetzeshüter können den Mann überwältigen und überführen diesen in das Spital nach Reutte.
Die Beamten konnten sich zunächst nicht erklären, weshalb der Biberwierer Bauer wegen einer eigentlich eher geringen Verfehlung wie dem Pechdiebstahl Selbstmord begehen wollte. Bald erinnerten sich diese jedoch, dass eben jener bereits wegen eines Raubmordes im Moos zwischen Biberwier und Lermoos unter Verdacht stand, jedoch aus Mangel an Beweisen wieder laufen gelassen werden musste.
Sofort eingeleitete Ermittlungen kommen auch dem Pechdieb zu Ohren und machen den bereits wieder halbwegs gesunden Bauern nervös, er flieht am 3. April aus dem Krankenhaus. Erst am Morgen des 8. April konnte der Geflohene auf dem Dachboden seines Hauses entdeckt werden. Bei dem Zugriff der Gendarmen stieß sich der Verfolgte ein Messer in den Hals und verstarb etwa eine Stunde später an den Folgen seiner Verletzungen

Der Gemeindename des vormaligen 'Lech in der Aschau' wird aufgrund von Verwechslungen mit Lech (am Arlberg) in Lech-Aschau (später Lechaschau) umgewandelt

Am 19. August wird der vom Deutschen und Österreichischen Alpenverein neu errichtete Verbindungsweg zwischen Holzgau und Oberstdorf eröffnet. Am Mädelejoch treffen sich Vertreter der österreichischen und bayerischen Seite unter dem Jubel von rund einhundert Besuchern, welche dem Festakt beiwohnen wollen. Die schlechte Witterung zwingt die Festgäste aber von der Jochhöhe hinab in die weiter unten auf bayerischem Gebiet gelegene Alphütte (Obere Mädelealpe) abzusteigen, wo die Feierlichkeit fortgesetzt wird



1893keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Die Länder Baden, Württemberg und Bayern beschließen eine Schulpflicht auch für ausländische Kinder - also auch die sogenannten Schwaben- oder auch Tirolerkinder. Zuvor geltenden Schulbefreiungen (Dispens) werden ausgesetzt, woraufhin die Kinder in die Werktagsschulen gehen müssen. Die Hütkinder haben dadurch zwar Einbußen bei den Löhnen, verlieren jedoch den schulischen Anschluss nicht in diesem Maße wie in den Jahren zuvor

Am 14. Mai verstirbt ein Lechaschauer namens Burger, nachdem er kurz zuvor im Kempter Wald bei einem Raubüberfall derart verletzt wurde, dass er wenige Tage später seinen Verletzungen erliegt

Die Schattwalder Pfarrkirche St. Wolfgang wird umgebaut und vergrößert

In Nassereith bricht am 3. Juni ein Großbrand aus, welcher einen großen Teil des Ortes einäschert. Aus dem Außerfern eilen die Feuerwehren von Ehrwald, Lermoos und Biberwier über den Fernpass zu Hilfe

Am 9. Juli kommt es zum Überlaufen des Sulz- und Tiefenbaches bei Nesselwängle

Eine Trassierung der Bahn von Innsbruck über Garmisch in das Außerfern wird von der bayerischen Regierung ins Gespräch gebracht, da diese Streckenführung der deutschen Bahn einen Vorteil bringen würde

3276 Feriengäste wurden in diesem Jahr gezählt



1902keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up collections_bookmark
Georg Schretter wird zum Alleineigentümer eines kleinen Ziegel- und Kalkwerkes. 1904 entdeckt Schretter dann im Falltal bei Vils ein Kalkmergelvorkommen. Schnell erwirbt er die Abbaurechte und beginnt bald darauf mit der Zementproduktion

Am 5. Mai findet die konstituierende Sitzung der neu gegründeten freiwilligen Feuerwehr Holzgau statt

Bei den Postämtern Biberwier, Ehrwald und Lermoos werden Telefonverbindungen nach Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald und andere grenznahe Orte aufgebaut und ab dem 1. November in Betrieb genommen

Am 21. Dezember um halb 8 Uhr morgens gab es Feueralarm. Im Obermarkt brannte ein Stadel und durch den starken Wind drohte das Feuer auch auf die angrenzenden Gebäude überzugreifen. Dabei verbrannten sämtliche im Stadel gelagerten Futtervorräte und auch die direkt angrenzenden Gebäude wurden stark beschädigt



1903keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Das Elektrizitätswerk Reutte eröffnet das Kraftwerk Plansee feierlich. Dadurch kann auch die Region Reutte mit elektrischem Strom versorgt werden

Bis auf ein einziges Haus zerstört eine Feuerkatastrophe den gesamten Elmer Weiler Martinau

Am 10. Juli bebt die Erde in Elbigenalp, Elmen, Forchach und Häselgehr. Auch in Imst, Jerzens, Karres und Mils werden die Erdstöße wahrgenommen

Am 11. Juli bricht um halb acht Uhr morgens im Gasthaus Hirschen in Lermoos ein Feuer aus. Der Gasthof und das benachbarte Gebäude brennen vollständig nieder, das Übergreifen auf ein drittes Objekt kann in letzter Sekunde verhindert werden

Zwei Gauner, ein Brüderpaar, wird Mitte Juli nach langer Fahndung im Gipfelbereich des Geißhorns bei Tannheim verhaftet

Am 25. August stürzt der 9-jährige Hirtenbub Alois Neuner am Abstieg vom Hermannskar in Richtung Petersberger Alpe im Bereich des sogenannten Marchloch in den Tod

Im November wird die Installation der Telegrafenverbindung im Lechtal vollendet



1905keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Am 24. Februar wurde zumindest im Raum Ehrwald ein leichtes Erdbeben verspürt

Hochwasserschäden am 23. April am Lech und weiteren Orten des Außerferns. In den Folgemonaten wurden die Regulierung des Lechs, sowie Wildbachverbauungen in den Gemeinden Vils, Bichlbach, Elmen, Lermoos und Ehrwald gefordert. Auch eine Verbauung des großen Murbruches am Hornberg (Gemeinde Höfen) war Teil eines Antrages an die Landesregierung

Wieder wird in Ehrwald ein leichtes Beben der Erde wahrgenommen (28. April)

Der Lehbach bei Vils bringt am 24. Mai viel Geschiebe bis in die Stadt

In Ehrwald wird eine 'Kinderbewahranstalt' (Kindergarten) eingerichtet

Am 26. August fällt in Lechaschau das Wohnhaus der Witwe Viktoria Lutz einem Brand zum Opfer. Der Brand brach nach 2 Uhr nachts aus und breitete sich rasch aus. Aus dem brennenden Haus konnte so gut wie nichts in Sicherheit verbracht werden, selbst die zwei im Stall befindlichen Kühe verbrannten

In Holzgau wird am 1. Oktober eine neue 'Feuerspritze' eingeweiht, welche als Spende des Gönners Frederic Simms eigens in London angefertigt wurde

Bereits am 11. Oktober hat es im Tannheimer Tal so viel Schnee, dass Lawinen abgehen. In Grän wird dabei ein Heustadel zerstört. Niemand kann sich zu so früher Zeit im Jahr an solche Schneemassen erinnern

Am 7. November fegt ein Sturm über das Zwischentoren hinweg. Ein Hausbesitzer in Bichlbach versucht das Dach gegen Sturmschäden zu sichern, als eine besonders starke Böe das Dach abhebt und der Mann dabei zu Tode stürzt. Sein Sohn kommt mit zahlreichen Verletzungen davon

Die Lokalbahn 'Reutte - Schönbichl' wird am 17. Dezember in Betrieb genommen



1906keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up collections_bookmark
Bei einem Skirennen in St. Anton gewinnt am 8. Januar unter anderen Teilnehmern aus Tirol, Wien, Baden-Württemberg, Vorarlberg und anderen Regionen der Bergführer Spielmann aus Ehrwald

Am 10. Januar findet in Lermoos im Gasthof zur Post eine Versammlung statt, bei welcher die künftige Trassierung der Bahnstrecke besprochen wird. Unter anderem wird auch die Möglichkeit erwogen, die Bahntrasse rund um das gesamte Moos zu verlegen und so bei Biberwier einen geeigneten Anknüpfungspunkt zu einer projektierten 'Fernbahn' zu schaffen

Am 6. März brennt in Ehenbichl das Haus des Waldaufsehers Otto Müller vollständig ab

Vom Tiroler Hütkinder Verein werden keine Kinder unter 11 Jahren mehr für das Schwabengehen zugelassen

Von der Regierung in Württemberg wird verlangt, dass alle Kinder, welche sich dort als Hütkinder (Schwabenkinder) verdingen wollen, geimpft sein müssen. Andernfalls müsste die Impfung vor Dienstantritt in Württemberg vollzogen werden

Am 17. Mai werden die Eheleute Lutz aus Lechaschau verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen, ihren zweieinhalbjährigen Sohn zu Tode gequält zu haben

Am 1. Juli stürzt ein Tourist aus München am Abstieg von der Gehrenspitze in den Tod

Am Gaichtpass ereignet sich am 26. Juli ein großer Felssturz, welcher nur knapp zwei sich auf der Strecke befindliche Fuhrwerke verfehlt

Großes Staunen herrscht am 12. August im westlichen Teil des Tannheimer Tals, als im Bereich der Pontenalpe ein Heißluftballon niedergeht. Er war von Zürich aus gestartet und Mangels verfügbarem Gas ungünstig im Alpgebiet gelandet. Mit einem Fuhrwerk wurde der Ballon später vom Berg geschafft

Von Befürwortern der Fernbahn werden in vielen Orten entlang der Strecke Versammlungen abgehalten um letztlich eine Resolution zu verabschieden, in welcher die Regierung aufgefordert wird dieses Bahnprojekt im nächsten Eisenbahnprogramm aufzunehmen



1908keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up collections_bookmark
Am 23. Mai brennt im Schattwalder Ortsteil Kappl die Schmiede des F. Braito nieder

Ebenfalls am 23. Mai kommt es zu einem Brand in Unterletzen, wobei ein Bauernanwesen samt Stadl des Johann Beirer ein Raub der Flammen wird

Unwetter die ganze Woche über bis zum Pfingstsamstag (7. Juni): unwetterartige Regenfälle und Hagelschlag ziehen über weite Teile des Außerferns, einzelne Straßenzüge sind unterbrochen, der Hahlebach vermurt den Musauer Ortsteil Roßschläg

Am 12. Juni brennt die Mühle (Hennenmühle) im Ortskern von Tannheim. Die Wehren von Zöblen, Schattwald und Grän eilen zu Hilfe und können den Ort vor dem Schlimmsten bewahren. Einer der Feuerwehrmänner verletzt sich jedoch auf Grund eines Sturzes schwer

Am 7. August verstirbt der aus Holzgau stammende Heimatforscher Christian Schneller in Rovereto

Auch am 5. September ziehen wieder enorme Regenschauer über das Tannheimer Tal und den nördlichen Teil des Bezirkes und wieder gibt es Vermurungen und Hochwasserschäden zu beklagen

Im Krottental, einem kleinen Seitental des Birkentals, gerät am 12. November eine Fläche von rund 350 ha (ca. 500 Fußballfelder) in Brand. Da die Brandfläche sich recht weit oben am Berg befindet, sind die Löscharbeiten dementsprechend schwierig und die Feuer fressen sich durch die Waldflächen und zerstören dabei auch die Telegraphenleitung

Mitte Oktober scheinen die finanziellen Fragen zur Mittenwaldbahn weitestgehend geklärt. Zur projektierten Fernbahn gibt es Unstimmigkeiten über den Verlauf der Bahntrasse entlang dem Lermooser Moos, da sich die Gemeinde Biberwier in wesentlichen Punkten benachteiligt sieht



1909keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up collections_bookmark
Anfang des Jahres nimmt die Firma Georg Schretter die Drahtseilbahn vom Falltal zum Zementwerk in Vils in Betrieb

Beim Holztransport wurde am 13. Jänner ein Bauer von Kaisers von einer Lawine verschüttet und getötet

Am 14. Mai wird durch eine Kommission um Auskunft angesucht, wie man mit den durch die Holztrift und Verklausungen verursachten 'Verheerungen' am Lech weiter verfahren soll. Eine Fläche von rund 1800 Hektar wurde dabei den Angaben zufolge in eine Schotter- und Steinwüste verwandelt - es resultierte daraus eine groß angelegte Lech-Regulierung

Am 6. Juni wird in Reutte eine Jahrhundertfeier zum Gedenken an das Jahr 1809 veranstaltet, welche sich über mehrere Tage hinzieht und in der Enthüllung eines Denkmals "vor dem neuen Schulhaus" gipfelt

Der Plansee wird durch einen künstlich angelegten Kanal mit dem Heiterwanger See verbunden. Im selben Jahr erhält der Plansee auch sein erstes Dampfschiff

Der Bau der 'neuen' Gaichtpassstrasse wird begonnen

In Tannheim wird am 15. August die Jahrhundertfeier anlässlich des Heldenjahres 1809 begangen. Am Dorfplatz wird dabei das Freiheitskämpferdenkmal von dem Künstler Öfner enthüllt, welches einen mit ausgebreiteten Schwingen auf einem Fels sitzenden Adler zeigt. Um kurz vor 10 Uhr trifft dann der Ehrengast des Tages ein - Erzherzog Eugen von Österreich

Die ersten Postomnibusse verkehren im Sommer zwischen Imst und Reutte

Ein deutscher Fabrikant erörtert das Projekt, den Talkessel bei Lermoos in einen See zu verwandeln um die Wasserkraft in elektrische Energie zu verwandeln

Am 31. Oktober treffen am Schrofenpass zwei Wilderer aus Warth auf bayerische Jagdaufseher. Einer der Wilderer trägt gerade seine Jagdbeute, welche sie auf bayerischem Gebiet geschossen hatten, auf den Schultern heimwärts zu als ein Schuss ihn tödlich trifft

Im Dezember des Jahres wird eröffnet, dass man das Bergwerk Silberleithe wieder in Gang setzen will. Mit neuen Verfahren hofft man auf eine bessere Ausbeute an Erzen



1910keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up collections_bookmark
Ein Sturm fegt am 19. Jänner über Reutte und den Raum Füssen hinweg. Zahlreiche Stromleitungen werden dabei unterbrochen und der Strom fließt erst mehrere Stunden später wieder

Am 22. Jänner geht in den Gazetten die Meldung ein, dass aufgrund des starken Schneefalls die Verbindungswege im Bezirk großteils unterbrochen sind. Am Blindsee hat eine Lawine die Fernpassstraßentrasse verlegt

Ende Jänner wird ein Komet am Abendhimmel über dem Außerfern beobachtet. Ende Mai zeigt sich dann auch der Halleysche Komet über der nordwestlichen Ecke Tirols

Vom Plansee wird berichtet, dass sich der im Vorjahr errichtete Kanal für die Schifffahrt als unbrauchbar erwiesen hat. Den ganzen Mai über kam es nochmalig zu Arbeiten an dem Verbindungskanal, sodass ab dem 1. Juni die Dampfschiffe planmäßig auf den beiden Seen verkehren können

Am 1. Juni eröffnet der Bergführer Fritz Mossauer das direkt am Vilsalpsee gelegene und neu errichtete Unterkunfts- und Schutzhaus 'Schäfhütte'

Mitte Juni Hochwasserkatastrophe im Außerfern und am Lech, welche ein Todesopfer (in Holzgau wird eine Frau vom Höhenbach mitgerissen und ertrinkt) fordert. Auch im Tannheimer Tal gibt es große Schäden in den Dörfern und auf den Feldern. Die Straßenverbindung ist großteils unterbrochen und nur mit Mühe kann der Damm der Vils gehalten werden. Im Ehrwalder Becken sind große Teile der Straßen überflutet. Als Folge gibt es häufig Missernten bei den Kartoffeln, was den Kartoffelpreis in die Höhe treibt. Dort wo die Verheerungen am größten sind wird das Militär zur Beseitigung der Schäden hinzu gerufen

Bei Pinswang wird der aus Eisenschienen gefertigte Steg von den Lechfluten fortgerissen

Erdbeben in Bichlbach (5.0)

Der Reichsstraßenbau im Bereich von Ehrwald kommt lediglich langsam voran. Die geplanten Vorarbeiten zum Bau der neuen Trasse der Mittenwaldbahn geraten dadurch ebenfalls ins Stocken

Am 9. August zieht abends ein Gewitter über dem Reuttener Talkessel auf. In Wängle brennt nach einem Blitzschlag ein bäuerliches Anwesen komplett ab, wobei sämtliches Mobiliar und eine Kuh ein Raub der Flammen werden

Die Ortsgruppe München des Touristenvereines "Die Naturfreunde" erwirbt im August die Musauer Alm

In den Sommermonaten wird der schon seit Jahrzehnten und Jahrhunderten eingestellte Bergbau im Teges- und Gafleintal durch eine deutsche Bergwerks-Gesellschaft wieder aufgenommen

Das Edelweiß wird unter Schutz gestellt

Im November bewilligt der Verkehrsausschuss einen Teil der Geldmittel für die Ausbesserungs- und Instandsetzungsarbeiten an der Lechtaler Konkurrenzstraße

Am 19. Dezember tagt eine Notstandskommission im Lechtal, mit dem Ziel die wirtschaftlichen Verhältnisse im Bezirk etwas zu heben. Vor allem die Landwirtschaft und und der Handel mit Vieh war einer der drängendsten Punkte. Weiters wurde verlangt: Unterstützung bei der Eigenproduktion von Nahrungsmitteln, bei der Alpwirtschaft, eine Erleichterung der Militärpflicht zum Erhalt der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft, Bekämpfung der Landflucht, Unterstützung bei der Lechregulierung, Verstaatlichung der Lechtalerstraße, Straßenverbesserungen speziell in den Seitentälern



1936keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up collections_bookmark
Am 25. Februar geht zwischen Steeg und Warth ein Felssturz mit rund 8000 Kubikmetern an Masse auf die Straße nieder. Die Strecke wird dabei auf etwa 90 Metern Länge verlegt

Ein Erdbeben erschüttert am 22. April das Außerfern, es werden leichte Schäden an Häusern und Wohnungen gemeldet

Am 1. September erfolgt die Aufhebung der 1000-Mark-Sperre, zu einer Belebung des Fremdenverkehrs führt diese Maßnahme zu jenem Zeitpunkt jedoch noch nicht



1937keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Zu Beginn des Jahres werden Pläne für die sogenannte Automobil-Fernstraße Berlin-Rom vorgestellt. Nach zahlreichen Entwürfen und Überlegungen der möglichen Trassierung, kristallisiert sich die Route über das Außerfern und den Reschenpass, hinab durch den Vinschgau als die beste heraus. Durch den Krieg wird das Bauvorhaben jedoch fallen gelassen

Anfang August bringt in Nesselwängle der Fällebach große Vermurungen mit sich, aber auch in Rest des östlichen Teils des Tannheimer Tals kam es zu großen Schäden und Vermurungen (Grän, Haldensee, Haller und Nesselwängle)

Der Riegebach verlegt die Straße zwischen Lähn und Lermoos durch eine riesige Mure, mehr als 100 Mann des Militärs werden zur Schadensbeseitigung abgestellt

Alle Straßen im Bezirk sind durch Vermurungen verlegt und auch die Geleise der Mittenwaldbahn wurden an mehreren Stellen verschüttet, woraufhin der Bahnverkehr ins Außerfern gänzlich eingestellt werden musste

Mitte August weilt Sara Ann Delano Roosevelt im Gasthof Alpenhof in Haller bei Nesselwängle, sie ist die Mutter des 32. amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt



1944keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Im Laufe des 22. Januars stürzte ein Bomber der Alliierten Luftstreitkräfte im Bereich des Kreuzkarsees (Hinterhornbach) ab. Eine Bergung der Mannschaft sowie der Maschine konnte in dem steilen Felsterrain nicht durchgeführt werden

Am 14. Februar fallen in Tannheim innerhalb von 24 Stunden 190 cm Neuschnee

Eine Maschine der Wehrmacht stürzt am 24. Juni im Bereich des Vilser Kegels vermutlich wegen dichtem Nebel ab

Am 3. August tobt ein Luftkampf über dem Ehrwalder Becken. Eine Maschine stürzt am Ortsrand von Lermoos in das Moos, 4 Maschinen gehen im Gemeindegebiet von Biberwier nieder (Wampeter Schrofen, Wannig, südöstlich von Biberwier, Brendlkar) und 1 Maschine zerschellt im Bereich der Ehrwalder Alm. Aus den Maschinen wurden insgesamt 16 lebende und 14 tote Besatzungsmitglieder geborgen. Aber auch auf deutscher Seite gab es zahlreiche Abstürze (Jagdflieger): Berwang, Ehenbichl, Grubigstein (Biberwier), Martinau (Elmen), Stanzach und Tuftlalm

Im Hotel Forelle und im Hotel Ammerwald werden Außenstellen des Konzentrationslagers Dachau eingerichtet. Hier werden vorwiegend Häftlinge aus höheren Kreisen interniert