Montag - 09. Dez. 2019


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Die Zeitleiste - Außerferner Chronik


Was war los im Außerfern im Jahr 1932



Der Jahreswechsel zeigt sich von der kalten Seite. In Tannheim wird der Rekordwert von -30°C gemessen

Der beliebte Gasthof 'Zur Alpenrose' in Rehbach bei Schattwald brennt am 13. Jänner komplett nieder

Am 26. Januar ereignet sich ein folgenschwerer Unfall bei den Arbeiten an der Lechregulierung. Drei Arbeiter wollen eine die Arbeit behindernde Eisscholle mit Dynamitpatronen weg sprengen. Unschlüssig, ob die Patrone wirklich brennt, hält einer diese prüfend in der Hand, als sie explodiert. Jenem der die Patrone in der Hand gehalten hatte, wurde der Arm abgerissen, der Danebenstehende verlor zum größten Teil sein Augenlicht und der Dritte zog sich schwere Verletzungen an der Brust und am Oberschenkel zu

Am 6. Juli überfliegt das Luftschiff 'Graf Zeppelin' das Tannheimer Tal und bringt dessen Bewohner zum Staunen

Am 1. Oktober erhält die St.-Wolfgang-Kirche in Schattwald vier neue Glocken. Im Innern der Kirche geht der akademische Maler Ludwig Sturm aus Innsbruck daran die Kirche neu auszumalen

Das Außerfern befindet sich in einer Krise, es wird sogar von einem Katastrophenjahr gesprochen. Der Fremdenverkehr war mehr oder weniger komplett ausgefallen und es herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit im Bezirk. Auch die stets florierende Holzindustrie war zur Gänze niedergegangen und der Handel kämpft mit dem Preisverfall


collections_bookmark  Detailinformationen und weitere Ereignisse des Jahres 1932

"...die Deutsch-Oesterreichische Arbeitsgemeinschaft schreibt: Im Grenzgebiet Allgäu—Vorarlberg machen sich seit Jahren sehr lebhafte, geradezu vorbildliche Bestrebungen bemerkbar, die wechselseitigen wegen der Grenze und des Gebirges besonders schwierigen Verkehrsverhältnisse gemeinsam zu verbessern... [...] ...in dankenswerter Weise bemüht, die Wünsche und die Pläne von hüben und drüben zu fördern und aufeinander abzustimmen. So wurden in einträchtiger Zusammenarbeit bereits geleistet, der Ausbau der Straße von Oberstdorf ins österreichische, aber zum deutschen Zollgebiet gehörige Kleine Walsertal und der Verbindung des bayerischen Balderschwangertales mit dem vorarlbergischen Hittisau... [...] ...angestrebt werden neue Straßen von Oberstdorf über den Schrofenpaß und von Schröcken über Hochkrumbach, beide nach Warth zum Anschluß an die Flexenpaß- und die Lechtalerstraße..."
Vorarlberger Landes-Zeitung vom 14. September 1932



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